Grundinformation über die Stadt und die Gemeinde
Grodzisk Wlkp. liegt im südlichen Teil der Poznaner Hochebene, am alten Handelsweg zwischen Poznań und Niederschlesien. Das älteste Dokument, das die Stadtrechte belegt stammt aus dem Jahre 1303. Die sich seit dem 15. Jahrhundert schnell entwickelnde Stadt war zuerst im Besitz der Familie Ostroróg und dann der Familie Opaliński. Die Einwohner von Grodzisk nahmen aktiv an allen historischen Ereignissen teil. Nach der Wiedergewinnung der Unabhängigkeit wurde unsere Stadt zum wichtigen Verwaltungs-und Industriezentrum in der Region. Bis 1932 war Grodzisk Sitz des Landkreises. In der Zwischenkriegszeit entwickelte sich hier vor allem die Lebensmittelindustrie. Zu den wichtigsten Betrieben der Lebensmittelbranche gehörten damals die Grodzisker Vereinigten Brauereien, der Schlachthof, die Molkerei, das Sägewerk und andere. Nach dem 2. Weltkrieg bestand Grodzisk immer noch aus zwei Teilen, die mit der Szeroka-Strasse ( Breite-Strasse) verbunden waren. Heutzutage ist die Szeroka-Strasse vor allen ein Handelszentrum der Stadt.
Im Zentrum der Altstadt befindet sich ein quadratischer Altmarkt ( Stary Rynek) mit einem schönen Rathaus aus der Mitte des 19. Jhts. und mit dem bekannten Bernard-Brunnen, das nach dem seliggesprochenen Mőnch Bernard aus Wąbrzeźno so genannt wurde. Dieser Marktbrunnen wurde Ende des 19. Jhts. wiederaufgebaut, nachdem man aufhörte, hier das Wasser für den Bedarf lokaler Brauereien zu schöpfen. Im Jahre 1995 erfolgte seine Renovierung.
Beachtenswert sind hier auch einige interessante Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert in der Poznańska-Strasse und in der Wawrzyniaka-Strasse.
Das wertvollste Gebäude ist jedoch die St. Hedwig-Pfarrkirche, die in der 1. Hälfte des 15. Jahrhundert erbaut und 200 Jahre später im manieristischen Stil umgebaut wurde. In der Kirche befinden sich viele interessante Gegenstände der Sakralkunst und vor der Kirche steht eine alte breitblätterige Linde, deren Stammumfang 5 Meter beträgt. Westlich vom Altmarkt steht ein Mitte des 19. Jahrhunderts erbauter kleiner Palast, der jetzt Sitz des Stadtmuseums ist. Ringsum befindet sich ein Park mit einer im Jahre 1663 erbauten Holzkirche im seinem südlichen Teil. Nicht weit vom Altmarkt steht auch die im Jahre 1662 erbaute und z .Z. renovierte ehemalige Bernhardiner-Klosterkirche. Beachtenswert sind auch einige aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts stammende Gebäuden, in denen wichtige Institutionen wie z.B. die Post, die Schule, das Landratsamt, das Amtsgericht und die Besserungsanstalt ihren Sitz haben.
Fläche: 134,5 km²
Bevölkerung
Stadt: 13 833
Stadt + Gemeinde: 18 813
Zur Gemeinde gehőren folgende Dőrfer:
ALBERTOWSKO, BORZYSŁAW, BIAŁA WIEŚ, CHRUSTOWO, CZARNA WIEŚ, GRĄBLEWO, KĄKOLEWO, KOBYLNIKI, KUROWO, LASÓWKI, PTASZKOWO, ROJEWO, SŁOCIN, SNOWIDOWO, SWORZYCE, WOŹNIKI, ZDRÓJ.

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